Gemeinsam für Flüchtlinge

Informationen rund um die Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg

Im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention unterstützt die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland den Schutz von politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen und deren Recht auf Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung und Sozialleistungen. Die aktive Ansprache der Aufnahmebegehrenden erfolgt durch die Ortsgemeinden, fachlich und personell werden sie durch das Advent-Wohlfahrtswerk e.V. und ADRA Deutschland e.V. unterstützt.

Gemäß dem Mission Statement der Freikirche weltweit nehmen die Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland ihre christliche Verantwortung wahr, „für Menschen und Volksgruppen da zu sein, die am stärksten durch Armut, Unglück, Hoffnungslosigkeit und Krankheit betroffen sind“. Dies gilt ohne Ausnahme für alle Menschen, unabhängig von der ethnischen Herkunft, dem Geschlecht, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, dem Alter oder der sexuellen Identität. Im Evangelium wird Gott zum Menschen. Diese Solidarität Gottes verpflichtet alle gläubigen Christen, sich ausnahmslos jedem Menschen zuzuwenden, der Hilfe braucht. Deshalb sprechen sich die Siebenten-Tags-Adventisten ausdrücklich gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit aus. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland wird die bestehenden Strukturen des AWW und von ADRA zugunsten einer nachhaltigen Hilfe für politisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge nutzen und stärken. Die Freikirche stellt sich der gesellschaftlichen Herausforderung und bringt sich aktiv in die existierenden Strukturen der Länder und Kommunen ein. Alle Ortsgemeinden der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind eingeladen,

    • auf Bundes- und Kommunalebene (Städt und Landkreise) die Zusammenarbeit
      mit Behörden, ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen zu suchen,
    • die Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements innerhalb der kommunal
      organisierten Hilfe für Flüchtlinge zu erfragen und konkret umzusetzen,
    • ohne Berührungsängste auf Menschen in Not zuzugehen und sie willkommen
      zu heißen,
    • in Kooperation sowohl mit Partnerorganisationen als auch mit anderen
      christlichen Kirchen und Einrichtungen „der Stadt Bestes“ zu suchen,
    • Räumlichkeiten für Sprachkurse, Begegnungstreffen, Kinder- und Freizeitprogramme
       zur Verfügung zu stellen,
    • die Integration von Flüchtlingen und Migranten zu fördern,
    • Flüchtlinge, Migranten und Menschen in Not bewusst in die Fürbitte des
      Gebets einzuschließen.

   Anleitung - Gemeinsam für Flüchtlinge (PDF)

 

Deutschland ist für viele Menschen, die ihr Heimatland verlassen, das Ziel einer langen und oft auch gefahrvollen Reise. Sie suchen Schutz, Sicherheit und Unterstützung. Bürgerinnen und Bürger und auch Unternehmen helfen mit persönlichem und finanziellem Engagement. um die Betreuung und Versorgung der vielen Ankommenden sicherzustellen. Zur Förderung und Unterstützung dieses gesamtgesellschaftlichen Engagements bei der Hilfe für Flüchtlinge werden im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder Verwaltungsregelungen getroffen (siehe PDF-Download).

 

Spendenkonto:
AWW-Landesstelle BW

Konto: 770 1000
BLZ: 601 205 00 BFS-Bank 

IBAN: DE94 6012 0500 0007 7010 00
BIC: BFSWDE33STG

Verwendung Projekt „GfF“

 


Downloads

pdf Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge
pdf Basis-Info Asylverfahren
pdf Flüchtlinge begleiten
pdf Handbuch Flüchtlingshilfe